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Top Ten Platzierung bei der IDJM der ILCA 4 (Laser 4.7)

Nach unserer Anreise Donnerstagmorgen zur Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft im Laser 4.7 im Augsburger Segler Club mussten wir uns zunächst registrieren und danach wurden gleich die Boote vermessen. Das war ein ziemliches Gewusel, da fast 140 Boote am liebsten gleichzeitig geprüft werden wollten. Zum Glück kam ich mit meiner „Stormina“ ohne Probleme durch die Vermessung. Danach stand noch eine Trainingseinheit mit unserem Landeskader-Trainer Peter Ganzert an, um das Revier kennenzulernen. Am nächsten Tag sollte es dann nach der Eröffnung und Steuerleute-Besprechung um 14h00 zur ersten Wettfahrt losgehen. Allerdings warteten wir vergebens an diesem Tag auf Wind und die Aussichten für die nächsten Tage waren auch nicht gerade verheißungsvoll. Außerdem wurde es auch schon recht früh dunkel.

 

Am Abend gab es aber noch ein tolles Essen und eine super Party. Der ASC hatte sich wirklich ins Zeug gelegt und ein tolles Rahmenprogramm organisiert. Am Samstag sollte es eigentlich schon um 8h30 auf dem Wasser losgehen – es kam jedoch kein Wind auf. Erst um 13h00 ging es dann endlich nach längerem Warten los. Es kam auch guter Wind, so dass wir 3 ordentliche Wettfahrten durchführen konnten. Am Ende des Tages lag ich sogar auf Platz 3 in der Gesamtwertung mit zwei fünften und einem ersten Platz in den Qualifier Races. Mit so einem Einstand bei meiner ersten Deutschen Meisterschaft hatte ich wirklich nicht gerechnet. Also freute ich mich schon auf den nächsten Tag. Aber leider ärgerte uns der Wettergott wieder, so dass am Sonntagvormittag nur ein Rennen mit Ach und Krach, verkürzter Bahn und ständigen Winddrehern durchgeführt werden konnte. Den Tag verbrachten wir dann mit Warten. Am Abend setzte die Wettfahrtleitung noch ein Rennen zu gleichen Bedingungen an.

 

Dieser Tag lief dann nicht optimal für mich. Mit zwei 10 Plätzen war ich nicht mehr in den Medaillenrängen aber noch weit über meinen ursprünglichen Erwartungen. Am letzten Tag gab es lange Nebel und kein Wind war in Sicht. Alle dachten, dass nichts mehr passieren würde und waren innerlich schon auf der Heimfahrt, aber es kam dann doch noch anders. Gegen 15 Uhr kam plötzlich von Norden eine mäßige Brise auf, sodass wir doch noch segeln konnten.

Allerdings war es für mich viel zu wenig Wind und ich wählte die falsche Taktik, so dass ich nur 19. wurde und das Rennen als Streicher in die Wertung ging. Überaschenderweise wurde der Wind dann aber doch noch stärker und es wurde noch ein letztes Rennen angesetzt, bei dem ich dann den dritten Platz in der Gold-Fleet holte.

 

Am Ende konnte ich dann den 6. Platz in der Gesamtwertung, den 5. Platz in der U16 Wertung und das zweitbeste Gesamtergebnis bei den Mädchen erreichen. Das war mehr als ich mir erträumt hatte. Der Wechsel dieses Frühjahr in den Laser 4.7 hat sich damit absolut gelohnt. Die Saison war für mich meine bisher erfolgreichste Segel-Saison überhaupt. Jetzt geht es noch in den Herbstferien mit dem Landeskader zum Training an den Gardasee und dann dauert es hoffentlich nicht so lange, bis ich wieder zu den nächsten Regatten kann….

 

Bericht: Tamina Polte GER 211390

 

 

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